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"Können wir sie uns leisten?" - Kreml scherzt über Job für Megyn Kelly nach ihrer Kündigung bei NBC

"Können wir sie uns leisten?" - Kreml scherzt über Job für Megyn Kelly nach ihrer Kündigung bei NBC
Die NBC-Moderatorin Megyn Kelly, die in Russland für ihr Interview mit Wladimir Putin bekannt wurde, bekam Einladungen, für russische Medien zu arbeiten. Der Pressesekretär des Kreml scherzte jedoch, dass die russischen Medien sich Kelly nicht leisten können.

Die US-amerikanische TV-Moderatorin Megyn Kelly verlor ihren Job bei NBC, nachdem sie in ihrer Sendung "Megyn Kelly Today" Übertreibungen der Political Correctness in Bezug auf Halloween-Kostüme kritisierte. Sie sagte:

Du bekommst Ärger, wenn du eine weiße Person bist, die zu Halloween ein schwarzes Gesicht aufsetzt, oder eine schwarze Person, die zu Halloween ein weißes Gesicht aufsetzt. Damals, als ich ein Kind war, war das in Ordnung, solange du dich als eine entsprechende Figur verkleidet hast.

Ihr "blackface"-Kommentar, wie es die US-Medien bezeichnen, soll nicht nur bei der Führung des TV-Senders, sondern auch in den sozialen Medien für große Empörung gesorgt haben, was dazu führte, dass Kelly sich für ihre Worte offiziell entschuldigen musste und dennoch ihren Job bei NBC verlor.

Als Reaktion darauf erhielt die Moderatorin ironische Einladungen von russischen Medien. Eine Einladung kam von Kirill Klejmenow, dem Vize-Direktor des russischen TV-Senders Perwy Kanal, der als beliebtester und einflussreichster TV-Sender Russlands gilt. Die Pressestelle des Senders erklärte jedoch, dass die Einladung "natürlich ironisch" gewesen sei. Die Leitung werde sich aber Kellys Bewerbung anschauen, wenn sie dem Sender ihre Bewerbungsunterlagen zukommen lässt.

Eine weitere Einladung kam von Alexander Malkewitsch, dem Leiter des englischsprachigen Projektes USA Really, das zur Föderalen Nachrichtenagentur gehört. Malkewitsch beklagte sich in seiner Einladung, dass "die politische Zensur in den Vereinigten Staaten ein beispielloses Ausmaß und einen unvorstellbaren Umfang annimmt" und einen "berühmten Journalisten in einen echten Ausgestoßenen verwandeln kann". Er rühmte sich damit, dass man bei seiner Arbeit für die russische Niederlassung der Föderalen Nachrichtenagentur "sagen und schreiben kann, was die denkende Person will". Kelly reagierte bisher auf keine der Einladungen.

Am Montag wurde Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, gebeten, Kellys Karriereaussichten in russischen Medien zu kommentieren, woraufhin er erklärte:

Wissen Sie, sie hat ein großes Gehalt. Ich bin mir nicht sicher, ob die Föderale Nachrichtenagentur sie sich leisten kann.

Mit der Aussage nahm er Bezug auf Kellys gemeldeten Dreijahresvertrag über 69 Millionen US-Dollar, den sie nach dem Ausscheiden aus Fox News im vergangenen Jahr unterzeichnet hatte. Der Pressesekretär fuhr fort und erinnerte an das durch Frau Kelly geführte Interview mit Wladimir Putin im Juni letzten Jahres:

Dies ist natürlich nicht unser Kompetenzbereich - wir stellen keine Journalisten ein. Aber sie hat ein sehr energisches und dynamisches Interview mit Wladimir Putin geführt.

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