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Deutschland: Sicherheitskräfte werden wegen Misshandlung von Flüchtlingen vor Gericht gestellt.

Deutschland: Sicherheitskräfte werden wegen Misshandlung von Flüchtlingen vor Gericht gestellt.
Mindestens 29 ehemalige Mitarbeiter eines Flüchtlingsheims saßen am Donnerstag in einem Gericht in Siegen auf der Anklagebank und wurden der Misshandlung von Flüchtlingen beschuldigt.

Berichten zufolge handelt es sich bei der Mehrheit der Angeklagten um ehemalige Sicherheitskräfte in einem Heim in Burbach bei Siegen. Ihnen wird vorgeworfen, die Flüchtlinge in sogenannte "Problemräume" eingesperrt zu haben, wo sie wegen angeblicher Verstöße gegen die Hausordnung misshandelt, bedroht und gequält wurden.

Nach den Berichten haben die Angeklagten die Taten auch mit Fotos und Videos dokumentiert. Auf einem Foto ist ein Wachmann zu sehen, der mit seinem Stiefel auf dem Hals eines gefesselten Flüchtlings posierte, der auf dem Boden lag.

"Bis Mai 2019 wird es etwa eine Anhörung pro Woche geben. Es ist jedoch durchaus möglich, dass das Verfahren insgesamt ein Jahr dauert", sagte Sebastian Merk, Sprecher des Landgerichts Siegen.

Der Beamte stellte fest, dass der Bereich der Strafmaße von Bußgeldern bis hin zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren reicht. "Natürlich ist es ein großes Spektrum. Und es hängt von jedem Angeklagten einzeln ab", fügte er hinzu.

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