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Lautloser Terror: "Härteste Sanktionen aller Zeiten gegen den Iran" in Kraft getreten

Lautloser Terror: "Härteste Sanktionen aller Zeiten gegen den Iran" in Kraft getreten
Die US-Regierung ließ ihrer Drohung nun Taten folgen. Die aufgrund des Nuklearabkommens aufgehobenen Iran-Sanktionen, wurden wieder vollständig in Kraft gesetzt. Sanktionen gelten als Alternative zum Krieg, sind jedoch ein Krieg mit anderen Mitteln.

Zunächst kündigte US-Präsident Donald Trump am 8. Mai das Nuklearabkommen mit dem Iran einseitig auf. Nun folgte wie angekündigt der zweite Schritt. Alle zuvor aufgehobenen Sanktionen sind um Mitternacht am 5. November wieder in Kraft getreten. Besonders abgesehen, hat man es auf den Energie- und Bankensektor. Das alles, um den Iran dazu zu bewegen, wieder ein "normales Land" zu werden und dem Dasein als größter globaler Terrorsponsor abzuschwören. Die Bevölkerung möchte man nach eigener Aussage mit dem Sanktionsregime nicht treffen, sondern diese dabei unterstützen, sich des Jochs der eigenen Regierung zu entledigen.

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Dabei liegt es jedoch in der Natur der Sache, dass sich Sanktionen vor allem auf die Bevölkerung auswirken. Das vielleicht verheerendste Beispiel sind die Erfahrungen der irakischen Bevölkerung. Dort führten die Jahre der Sanktionen bis zum Sturz Saddam Husseins zum Tod von etwa 1.5 Millionen Menschen, davon die Hälfte Kinder unter fünf Jahren.

Auch der Iran selbst, wird seit dem Jahr 1979 immer wieder mit Sanktionen belegt, nachdem die Vereinigten Staaten zuvor das repressive Schah-Regime über ein viertel Jahrhundert unterstützten.

 

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