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Medienbericht: Venezuela will 14 Tonnen Gold aus Großbritannien zurückführen

Medienbericht: Venezuela will 14 Tonnen Gold aus Großbritannien zurückführen
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro während eines Treffens mit den für den Wirtschaftssektor zuständigen Ministern im Miraflores Palace in Caracas, Venezuela, am 22. März 2018.
Einem Medienbericht zufolge plant die venezolanische Regierung die Rückführung von Goldbarren im Wert von über 482 Millionen Euro von der Bank of England. Das Land will damit offenbar drohenden Sanktionen vorbeugen, unter denen diese Reserven eingefroren werden könnten.

Die Nachrichtenagentur Reuters gibt an, von zwei in die konkreten Pläne Venezuelas eingeweihten Personen darüber informiert worden zu sein, dass das Land sein Gold aus Großbritannien zurückholen wolle. Grund dafür seien zum einen drohende verschärfte Sanktionen seitens der USA und gleichzeitig die bereits bestehenden Sanktionen und die infolge der anhaltenden Krise schwindenden Devisenreserven.

Erst am vergangenen Donnerstag hat Trumps Regierung Sanktionen erlassen, die es jedem Bürger der USA verbieten, mit Menschen oder Unternehmen Geschäfte zu machen, die an den "korrupten oder betrügerischen" Goldverkäufen im Zusammenhang mit Venezuela beteiligt sind.

Gold im Ausland eine sehr wichtige Reserve

Eine der beiden Quellen - die Reuters als Beamte bezeichnet, die von dem Vorgang Kenntnis hätten, aber ungenannt bleiben möchten - erklärte, dass es bereits zwei Monate bräuchte, um überhaupt eine Versicherung für solch einen Goldtransport zu finden, was für einen derartigen Transfer notwendig sei. Ein solcher Versicherer sei aber immer noch nicht gefunden.

Für Venezuela, das sich als Opfer eines Wirtschaftskrieges betrachtet und sich bereits seit mehreren Jahren in einer Krise befindet, ist das eigene Gold im Ausland eine sehr wichtige Reserve, allein schon um die Grundversorgung der eigenen Bevölkerung absichern zu können. Die Sanktionen würden es dem Land jedoch deutlich erschweren, das Gold zu verkaufen. Als einzige Käufer blieben hierfür verbündete oder befreundete Länder.

Nicolás Maduro hatte bereits im Jahr 2011 damit begonnen, die Goldreserven - die etwa in den USA oder in Europa lagerten - zurückzuführen.

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