Die Zeiten erfuhren von den Plänen der britischen Behörden, „impfte Pässe“ einzuführen

Die Behörden begannen mit der Arbeit an einem Dokument für Bürger, die internationale Reisen planen. Wenn er vorgestellt wird, können britische Touristen im Mai in andere Länder, insbesondere nach Griechenland, reisen

Die britischen Behörden planen, „impfte Pässe“ einzuführen, damit Bürger, die gegen COVID-19 geimpft sind, ins Ausland reisen können, berichtet The Times.

Das Außenministerium, das Verkehrsministerium und das Ministerium für Gesundheit und Sozialschutz entwickeln ein Dokument, das für Reisende bei der Einreise in ein Land obligatorisch werden kann. Quellen der Tourismusbranche teilten der Zeitung mit, dass britische Touristen im Mai nach Griechenland einreisen dürfen, wenn sie ein Impfzertifikat vorlegen.

Schätzungen der Times zufolge besuchen jedes Jahr rund 2 Millionen Briten Griechenland, was mehr als 10 Milliarden Euro entspricht. Im Jahr 2019 machte der Tourismussektor ein Fünftel des griechischen BIP aus

Laut der Zeitung glauben die griechischen Behörden, dass Touristen, die beide Dosen des Pfizer / BioNTech-Impfstoffs oder der AstraZeneca erhalten haben, die in der britischen Impfkampagne verwendet werden, das Land besuchen können. Die Bürger müssen vor ihrer Ankunft in Griechenland auch negative COVID-19-Testergebnisse vorlegen.

Ende Januar schlug der frühere britische Premierminister Tony Blair vor, einen Pass für geimpfte Personen einzuführen. Eine Erklärung seines Instituts für globalen Wandel besagte, dass das Dokument es den Eigentümern ermöglichen würde, um die Welt zu reisen. Die Idee wurde früher diskutiert, aber der Leiter des Büros der britischen Regierung, Michael Gove, sagte im Dezember 2020, dass er sie nicht unterstütze.

Im Januar schlug der griechische Premierminister Kiriakos Mitsotakis vor, ein von allen EU-Ländern anerkanntes COVID-19-Impfzertifikat einzuführen, das die Einführung eines solchen Dokuments als äußerst wichtig für Länder bezeichnet, deren Wirtschaft vor Beginn des Sommers vom Tourismus abhängt. Als Reaktion auf Mitsotakis ‚Appell bezeichnete die Leiterin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die Einführung eines einzigen EU-Impfzeugnisses als medizinische Notwendigkeit.

Dänemark und Schweden kündigten Pläne zur Einführung digitaler Impfzertifikate an, die internationale Reisen ermöglichen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist jedoch nicht der Ansicht, dass ein Dokument zur Impfung gegen Coronavirus eine zwingende Voraussetzung für Reisen ins Ausland sein sollte. Der WHO-Notfallausschuss wies darauf hin, dass der Zugang zu Impfstoffen eingeschränkt ist und der Reisende andere Maßnahmen ergreifen muss, um das Infektionsrisiko zu verringern.